Bonner Chancen: Sieger

Bonner Chancen: Die Sieger stehen fest

Von Frank Vallender

Bonn. Die einen wollen einen Garten anlegen, andere proben für ein eigenes Musical, wieder andere musizieren. Allen Projektgruppen ist gemein, dass sie das soziale Miteinander im Blick haben – getreu dem Motto des Wettbewerbs:

„Bonner Chancen 2011“:
„Gemeinsam anders. Ich. Du. Wir“.

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Gestern Mittag überreichten Birgit Klesper von der Telekom und Angelika Maria Wahrheit, Sozialdezernentin der Stadt Bonn, den Gewinnern von acht Schulen und vier Jugendeinrichtungen Urkunden. Damit steht fest, welche zwölf von 30 Bewerber-Projekten mit insgesamt 86 000 Euro von der Telekom unterstützt werden. „Mit dem Wettbewerbsthema möchten wir den gegenseitigen Austausch, speziell den kulturellen fördern“, sagte Klesper, Leiterin Corporate Responsibility Deutsche Telekom. Wahrheit, seit Jahren Mitglied der Wettbewerbsjury, freute sich, dass Inklusion im Vordergrund steht, ein Thema, das ihr besonders am Herzen liege. Im Herbst werden alle Gewinner-Projekte bei einer Abschlussveranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Die Gewinner:

Kinderstadt Beuel: Mit Mini-Beuel soll eine Stadt für Kinder entstehen. Die Teilnehmer der künftig im Ferienprogramm der Stadt integrierten Veranstaltung sollen Berufe kennen lernen.

Arbeiterwohlfahrt Fachdienst für Migration und Integration und Olympic Taekwondo Club Bonn (OTC): „Junge OTC-Mitglieder entwickeln ein Theaterstück mit jugendspezifischem Thema und setzen dies mit Bewegungsabläufen des Kampfsports um.“

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Jugendfarm Bonn und Diakonie: Ziel des Projektes VivO-Garten ist es, einen Garten zu gestalten, der Raum für die Bedürfnisse von Kindern bietet.

Offene Ganztagsschule Nordschule: Sie möchte ein Blasorchester auf die Beine stellen, in dem Kinder mitmachen können, die weder das Instrument noch den Unterricht bezahlen können.

Haus der Jugend: Das Projekt „So und Anders“ bereitet ein multikulturelles und multimediales Theaterstück vor.

Joseph-von-Eichendorff-Schule: Schülerinnen der Förderschule wollen Schüler der Kettelerschule im Kochen unterrichten.

Karl-Simrock-Schule: Deren internationale Klasse mit Schülern mit schlechten Deutschkenntnissen plant einen Workshop mit Schülern aus Regelklassen.

Theodor-Litt-Schule: Sie bietet in einem Projekt Outdoor-aktivitäten, die als Abschluss in einer Alpenüberquerung enden.

Robert-Koch-Grundschule: Die Schüler studieren mit Hilfe der Eltern ausgewählte Lieder in vielen verschiedenen Sprachen ein.

Konrad-Adenauer-Gymnasium: Schüler drehen an einer Kreuzung ein Video mit Musik.

Integrierte Gesamtschule Beuel: Behinderte und nicht-behinderte Schüler studieren das Musical „Rock it“ ein.

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Quelle: General-Anzeiger online / Lokales: Bonn Artikel vom 26.05.2011

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